Wie schnell die Zeit vergeht

Schon ein Jahr ist es her, das ich hier etwas gebloggt habe.

In der Zeit hat sich einiges getan. Ich versuche grade das ein oder andere Hobby zu etablieren.
Zum einen habe ich (wieder) mit der Spiele Entwicklung begonnen, dazu nutze ich Gamemaker Studio und schreibe darüber auf meinem neuen Blog in Englisch: kawooshgames.de
Ein Android Spiel habe ich bereits herausgebracht :)

Seit der Gamescom 2013 habe ich mit dem Bau von Props bzw. Cosplays begonnen. Leider bin ich hier noch nicht sonderlich weit fortgeschritten. Plan war es an der Gamescom 2014 beim Blizzard Kostümwettbewerb mitzumachen, was leider zeitlich nicht mehr hinhaute.
In Arbeit ist momentan das Zweihandschwert Ashkandi für meinen Oldschool Hunter, Plan war eine T1 Rüstung mit Ashkandi und Rhok’Delar zu bauen, ganz im Vanilla WoW Style.
Außerdem habe ich noch einen Titanfall Helm hier liegen, der noch lackiert werden will.

Passend zum letzten Post von vor einem Jahr, war ich Ende September auf dem Sukekiyo Konzert in Bochum. Sukekiyo ist das Solo bzw. Nebenprojekt von Kyo, dem Sänger von Dir en grey.
War ziemlich gut, anders als Dir en grey, aber gut.

Bis bald und gute Nacht.

Dir en grey in Köln am 11.06.2013

Dir en grey waren mal wieder in Deutschland, genauer gesagt in Köln, in der Live Music Hall. Insgesamt mein 6. Dir en grey Konzert, Festivals nicht mitgezählt.
Die Live Music Hall ist klasse, ich war schon mal hier bei Soulfly und den Apokalyptischen reitern. Ich bilde mir ein das der Sound in der Halle ziemlich gut ist. Außerdem gibt es links, rechts und hinten eine Bar :)
Einlass ging recht flott, anschließend noch ca. eine Stunde auf die Band warten. Die Langeweile vertrieben wir uns mit Singen und Stimmung machen, wie immer. Irgendwann ging dann endlich das Licht aus, das Intro an und die Band kam auf die Bühne. Und Kyo mit seinem evil psycho Blick.
Die erste Hälfte des Konzerts war etwas träge, meiner Meinung nach. Different Sense wurde leider schon an zweiter Stelle der Setlist verheizt, wo in der Crowd noch gar nichts ging. Bei Obscure wurde es langsam etwas lockerer, meine Versuche bei dem Song zu springen scheiterten allerdings, wobei noch ein paar mehr mitmachten. Aber wenn man so fest in Menschenmassen feststeckt klappt das eben nicht so mit dem Springen.

Dir en grey 2013 Köln

Dir en grey 2013 Köln

Das nächste persönliche Highlight für mich war Conceived Sorrow, im besonderen das Ende des Songs in dem Kyo a cappella und ohne Mikrofon singt. Da merkt man wirklich was für eine kräftige Stimme der Mann hat, unglaublich. Mir standen die Haare zu Berge. Und toi toi toi an die Crowd, es haben fast alle die Klappe gehalten an dieser Stelle des Songs, das erste Mal das ich das in deutschen Landen sehen und vor allem hören durfte. Hier ein Video dazu, welches ich auf Youtube gefunden habe:

Weiter ging es durch die Setlist die zunehmend schneller und härter wurde, zumindest fühlte es sich so an. Nach -saku- kam die Zugabe mit The Final, Rasetsukoku und Hageshisa… Bei The Final haben wir uns dann auch entschlossen den Mob zu verlassen und weiter hinten in den Moshpit zu rücken. Wo es gerade bei Rasetsukoku nochmal ordentlich zur Sache ging und wir am Ende noch einen schönen Circle Pit starten konnten, ein perfektes Ende für ein gelungenes Dir en grey Konzert.

Dir en grey 2013 Köln

Dir en grey 2013 Köln

Hier gehts zur Setlist.

Dir en grey 2013 Köln

Dir en grey 2013 Köln

Das war der StrongmanRun 2013

Der StrongmanRun ist jetzt zwar schon fast zwei Monate her, aber ich möchte hier trotzdem noch ein paar Worte dazu verlieren.

Vorbereitet habe ich mich auf dieses Spektakel ungefähr seit Mai 2012, wobei ich vorher jahrelang nicht gelaufen bin, also alles andere als fit war. Im Winter bin ich genau einmal gelaufen, Schande über mein Haupt. Und das obwohl ich mir extra noch warme Laufklamotten gekauft hatte. Das richtige Training begann dann wieder im ca. März-April 2013, also noch ungefähr 1-2 Monate Vorbereitungszeit bis zu dem großen Ereignis. In der Zeit bin ich an Wochenenden meist größere Strecken von 10-16km zusammen mit meinem besten Freund gelaufen und zwischendurch kleinere Strecken von 4-7km alleine. Die längste STrecke die ich in der Vorbereitung gelaufen bin waren ca. 16km.

Und da war es auch schon soweit, wir machten uns auf zum Nürburgring. Das Wetter war uns wohlgesonnen, ich schätze das es ungefähr 25°C warm war an diesem schönen Tag.

Zieleinlauf_Strongmanrun2013

Zieleinlauf_Strongmanrun2013

Kurz nach dem Startschuss mussten wir ungefähr noch 15min warten bis es wirklich los ging, da wir uns ziemlich weit hinten einsortiert hatten, vielleicht doch etwas zu weit. Dann ging es los über die Startlinie, zuerst war 2-3km gemütliches Laufen angesagt mit leichten Sprunghindernissen in Form von Strohballen und dann, als man endlich warm gelaufen war musste man auch schon warten, Zwangserholungspause quasi. Weil einige tausend Läufer durch ein kleines Tor mussten. Weiter ging es dann zum ersten richtigen Hinderniss, mit viel Schaum, kleinen Wasserbecken, die zu dem Zeitpunkt schon Schlammbecken waren. Anschließend ging es auf den Knien durch Wasser, Dunkelheit und Stromschlaghindernisse, den Stromschlag bekam ich aber erst in der zweiten Runde zu spüren, aber nichts spektakuläres. Leider habe ich bei den ersten Kriechhindernissen schon mein Piratenkopftuch verloren…Arrrr. Danach kann ich mich an die genaue Hinderniss Abfolge nicht mehr genau erinnern, auf der offiziellen Website kann man sich aber den Streckenplan mit allen Hindernissen anschauen. Es ging über Baumstämme, durch Wasser, über steile Berge, durch tiefen Matsch, Autoreifen, Kletterpartien. Kurz vor den letzten Hindernissen kam es nochmal zu einem riesen Stau,die letzten Hindernisse waren zusätzlich auch die anstrengensten. Man glaubt gar nicht, wie anstrengend es ist über Autoreifen zu klettern, oder sich durch Matsch zu kämpfen und anschließend über Schiffscontainer zu klettern. Nach ca. 3 Stunden ging es in die zweite Runde. Mein Ziel von 4 Stunden für die gesamte Strecke rückte somit in weite Ferne. Die zweite Runde zehrte zusätzlich übel an meinen Kräften. Ich hatte keine Schmerzen, Krämpfe oder ähnliches, sondern einfach keine Kraft mehr und so schleppte ich mich mit vielen Gehpausen voran. Immer das Ziel vor Augen und die Hoffnung wenigstens noch eine Medallie und ein Finisher Shirt zu ergattern, bloß nicht aufgeben.

Nach ca. 5 Stunden und 24 Minuten war auch ich und mein bester Freund Peter, der locker 1-2 Stunden hätte schneller laufen können zusammen im Ziel angekommen.

Geiles Event, nette Leute auf der Strecke getroffen, dabei ordentlich Spaß gehabt, auch wenn wir ganz hinten dabei waren. Mal schauen ob ich beim nächsten Mal wieder am Start bin. Lust hätte ich ja.

Hier noch ein paar Bilder von meiner lieben TrashTante

Morgen laufe ich beim Strongmanrun 2013 mit

Morgen ist nicht nur Star Wars Tag, sondern auch der Strongman Run 2013 am Nürburgring.
Nachdem ich letztes Jahr im April wieder mit dem Laufen begann und im Juni beim Firmenlauf mitmachte, war meine Motivation wieder fit zu werden auf dem Höhepunkt und ich lief den ganzen Sommer durch regelmäßig und meldete mich in der Euphorie auch beim Strongman Run 2013 an. Bei dem ein Kollege im Jahr 2012 mitmachte.

Im Winter ging mit den fallenden Temperaturen auch die Motivation zurück und ich trainierte gar nichts, obwohl ich mich vorher noch ordentlich mit warmen Laufklamotten ausgestattet hatte, naja.

Da der StrongmanRun nun immer näher kam und ich alles andere als fit genug war, begann ich im Februar/März wieder mit dem Training. Im April bin ich dann zuletzt mal knappe 17km gelaufen, nicht wirklich schnell, aber immerhin 17km. Ich bin generell nicht der schnellste Läufer, daran muss ich noch arbeiten. Zur Info die StrongmanRun Strecke geht über ca. 22km durch, Wasser, Matsch, über Strohballen, Autoreifen usw. Ich bin gespannt.

Hier noch der Trailer vom letzten Jahr, damit man sich ein Bild machen kann, was dort abgeht:

Zeit für Musik – InExtremo Rock am Ring 2011

Wie die Zeit vergeht. Wir haben schon März und es sind über zwei Monate seit meinem letzten Post hier vergangen. Aber aktuell rast die Zeit einfach nur.

Zeit für etwas Musik, dachte ich mir heute Abend und schmiss eben mal das Konzert von InEx beim RaR 2011 an. Morgen gehts auf das Paganfest nach Essen, da will man ja eingestimmt sein. Auch wenn die Musik dort noch etwas piratiger und härter und toller wird. Mit dabei sind unter anderem Alestorm und Varg (die einzigen Bands, die ich schon kenne und auch schon sah). Insgesamt wird der morgige Tag sehr anstrengend, früh (für ein Wochenende) aufstehen, mindestens 10km laufen – im Mai laufe ich beim Stronman Run mit, da sollte man vorbereitet sein – danach direkt los zum Paganfest. Ach was freue ich mich jetzt schon aufs Bett morgen ;)

m4s0n501

Frohe Weihnachten!

Ich will es kurz halten, frohe Weihnachten, wir lesen uns sicher im nächsten Jahr wieder. Und fresst nicht zu viel ;)

In diesem Sinne, schöne Feiertage. Ich geb mir jetzt noch eine Runde Rocksmith bevor ich mich in die Schlacht stürze, in der Hoffnung dem coolen Typen da oben bald Konkurrenz machen zu können.

Neulich im Kino – Ralph Reichts und Der Hobbit

Vor kurzem war ich mal wieder im Kino. Und zwar um mir Ralph Reichts und Der Hobbit: Eine Unerwartete Reise anzuschauen. Beides Filme die ich uneingeschränkt empfehlen kann, schaut sie euch an solange sie noch laufen.

Zuerst war Ralph an der Reihe. Erst dachte ich Ralph Reichts wäre ein Pixar Film, falsch gedacht, er ist von den Disney Animation Studios selbst. Trotzdem klasse umgesetzt, selbst wenn nicht Pixar oben drauf steht.
Kurz gesagt geht es im Film um einen Videospiel Schurken der nicht mehr böse sein will und sich aufmacht dies zu ändern. Das ganze spielt in einer Arcade Spielhölle, wo alle Videospielcharaktere jeden Tag ihrer Arbeit nachgehen. Viel mehr verrate ich auch gar nicht. Alleine die ganzen Anspielungen an andere (Retro)Computerspiele machen den Film schon sehenswert. Ständig ist man am suchen ob man noch andere bekannte Figuren entdeckt. Unter anderem findet man Charaktere aus Pacman, Street Fighter, Mario, Sonic, Q*Bert, Altered Beast usw. Klasse.

Weiter gehts mit dem Hobbit. Ich bin nicht der allergrößte Herr der Ringe Fan. Man kann sich die Filme immer mal wieder geben, aber ständig muss auch nicht sein.
Letztens las ich die Review von Rene und entschied mich dafür aufjedenfall in die “High Framerate” Version zu gehen. Also machte ich mich Sonntag Abend spontan mit der TrashTante in die Spätvorstellung von Der Hobbit auf. Ich wusste im Vorfeld nicht viel, außer das der Film, oder die Filme die Geschichte von Bilbo erzählen. Der, meiner Meinung nach eher langweilige Trailer verriet mir noch, das man fette Gandalf Zauberer und Zwergen Haudrauf Action erwarten kann. Dem war auch so.
Generell gefällt mir Der Hobbit schon besser als Herr der Ringe. Der junge Bilbo ist längt nicht so eine Heulsuse wie Frodo und gefällt mir viel viel besser. Die Zwerge sind allesamt symphatisch und haben Humor :D Und Gandalf zaubert und man lernt noch einen anderen Zauberer kennen und erfährt generell mehr über Zauberer. Toll.
Zur High Framerate Version kann ich gar nicht so viel sagen, es war schon wesentlich detailreicher und die Bilder die einem geboten wurden sahen wirklich gigantisch aus. Aber um einen Unterschied feststellen zu können, müsste ich wohl mal einen direkten Vergleich sehen. Vielleicht hab ich da auch einfach kein Auge für oder war geblendet von dieser tollen Welt die Peter Jackson da mal wieder geschaffen hat. Aufjedenfall gibts hier eine klare Anschau-Empfehlung.

Hawken Closed Beta Gameplay Review und so

Neulich bot sich mir die Gelegenheit die Hawken Closed Beta zu zokken. Ich nahm ein Video dazu auf, hier ist das Ergebnis:

Meine Gedanken zum Game… ich würde auch den normalen Vollpreis zahlen, wenn man noch einen netten Singleplayer mit reinpacken würde. Als reines Onlinemultiplayer Game passt das Free-to-Play Konzept schon ganz gut. Man kann sich XP-Boosts und eine Art spielinterne Währung kaufen, mit der man sich wiederum Upgrades etc. kaufen kann. Wenn man bedenkt, das es für lau ist und man ansonsten 30-50 Euro in ein solches Game steckt, geht die Sache ok. Wird sich allerdings zeigen wieviel die Upgrades später tatsächlich kosten. Ohne Boosts hochzuzokken könnte eine längere Geschichte werden.

Das Gameplay selbst ist mir persönlich etwas zu träge, klar man sitzt in einem mehrere hundert Tonnen schweren Mechwarrior, trotzdem ist es verdammt gewöhnungsbedürftig so träge unterwegs zu sein. Kurze Zeit kann man sich zwar mit Schüben in alle Richtungen etwas verschnellern und auch der Jetpack kann ganz nett sein, aber grade der Jetpack macht bisher einen noch nicht so sinnvollen Eindruck, man fühlt sich beim langsamen Dahingleiten einfach als lebende Zielscheibe.

Auf manchen Maps waren die Spawnpunkte zusätzlich noch so unpassend platziert, dass man oft mitten in Zweikämpfen gestört wurde, oder man hat grade so überlebt und hat von einem frisch gespawnten Mech erstmal eine Rakete in den Rücken bekommen. Klar, in anderen Spielen geht es auch heiss her, aber kombiniert mit dieser Trägheit und überhitzten Waffen nach einem Gefecht, kann so ein frisch gespawnter Gegener schon für reichlich Frust sorgen.

Ich habe bisher nur Deathmatch gespielt und meistens den Raketenwerfer Mech mit Hellfire Missiles und Heat Cannon benutzt. Ab und an auch mal den Assault Mech (den besitzt man von Anfang an) mit TOW-Rakete und Machinegun.

Wer sich für die Musik in meinem Video interessiert, die Band ist Chronoseptic, eine Progressive Metal Band bei mir aus der Gegend.

Den Raspberry Pi in einen alten grauen Gameboy einbauen

Vor einiger Zeit hatte ich mal auf meiner Facebook-Seite angekündigt, dass ich aus meinem alten grauen Gameboy ein Gehäuse für meinen Raspberry Pi bauen werde. Ich musste mir dann noch extra einen Triwing Schraubenzieher kaufen, um den Gameboy überhaupt aufzubekommen, da das Gehäuse spezielle Schrauben hat. Dann musste noch einige Zeit vergehen und gestern Nacht habe ich mal angefangen das Teil auseinander zu nehmen und heute Mittag habe ich den Batteriekasten mit dem Dremel aus dem Gehäuse gefräst.

Jetzt muss ich mir noch überlegen wie ich den Raspberry Pi am besten einsetze und ob ich vielleicht noch einen kleinen Bildschirm einbauen werde… ja ich werde wohl einen Bildschirm einbauen :D

Wir dürfen gespannt sein.

The Infinite Jukebox

Interessantes Ding, was ein Schlaufuchs am Music Hack Day, am MIT hier zusammengecodet hat. Man kann eine MP3 hochladen, diese wird dann analysiert und ähnlich klingende Beats werden miteinander verbunden, während dem hören, springt dann der Zeiger zufällig an andere passende Stellen, so wird der Song unendlich abgespielt und hört sich quasi immer anders an. Die Musik, die ich höre eignet sich eher weniger. Habe auch schon den ein oder anderen eher nervigen Loop hierdurch produziert.

Hier meine Songs:

Killing In The Name by Rage Against The Machine

Tenacious D – Tribute

Volbeat – Still Counting

Dir en grey – Child Prey

via MindsDelight, wo Marco das Ganze noch etwas detaillierter beschreibt.